Beach House - Teen Dream
Beach House feilen auch auf ihrem dritten Album weiter an ihrer ureigenen Version von Popmusik. Und sie schaffen es, sich noch einmal zu steigern.
Der Sound von Victoria Legrand und Alex Scully stand schon immer für sich - diese hypnotisierenden Orgeln, die irgendwie nostalgisch und doch wie nie zuvor gehört erschienen, kaum rhythmisches oder instrumentales Gerüst um sich brauchten, um ihre ganze Wirkung zu entfalten. Auf Teen Dream nun finden Beach House nur wenige Ergänzungen zum bewährten Konzept, aber dies sind genau die richtigen.
Alles wirkt einen Tick aufgelockerter, zugänglicher, die Songs gehen direkter ins Ohr, selbst schleppende Melancholie wie in “Silver Soul”. “Norway” dagegen scheint an Kate Bush geschult worden zu sein, was die Melodieführung angeht. Weitere Highlights: das fast honkytonkyge “Used To Be” und der abschließende, tröstende Fünfeinhalbminüter “Take Care”. Wird schwer zu toppen auf Album Nummer vier!
Beach House, Teen Dream (Cooperative Music/ Universal), VÖ: 26.02.2010
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Tags:Beach House, Cooperative Music, Indie
