Cats On Fire - Our Temperance Movement
Indie-Gitarrenpop aus Finnland? Das ist ja mal was Neues, kennt man aus jenen Gefilden doch eher monströse Metal-Acts. Die Cats On Fire aus Turku sollte man sich aber auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Und warum? Eigentlich ist kaum etwas Besonderes an ihrer Musik und ihrem zweiten Album Our Temperance Movement. Der Sound sehr transparent, die Stimme nicht aufs erste Hinhören beeindruckend, zunächst mal auch kein Hit auszumachen. Aber mich persönlich erinnert die Platte frappierend an die guten alten Love, jene Spät-60er-Combo um Arthur Lee, die mit Forever Changes einen meiner All-Time-Favourites hingelegt hat. Das kommt wohl daher, dass die Textschwaden in Melodien verpackt werden, die immer mal wieder recht merkwürdige Abbiegungen nehmen. Morrissey-Fans könnten da sicher auch ihren Spaß dran haben. Kann man schwer beschreiben, muss man hören. Deshalb im Fall von Cats On Fire und Our Temperance Movement ein dicker Nostalgie-Bonuspunkt.
Cats On Fire, Our Temperance Movement (Cargo), VÖ: 15.05.2009
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Tags:Cargo, Cats On Fire, Indie
