Chelsy - Sweet Medicine

Dienstag, 26. Januar, 2010
von Popwolf

Chelsy - Sweet MedicineSüße Medizin, um über Herbst und Winter hinwegzukommen, versprechen Chelsy mit ihrem entsprechend betitelten zweiten Album. Das Mülheimer Trio pflegt dabei unaufdringliche Töne.

Englischsprachiger (Indie-)Pop aus deutschen Landen kann ja gerne mal eine etwas peinliche Angelegenheit werden. Chelsy umschiffen diese Klippe ganz gut, die Herkunft ist ihnen weder sprachlich, noch songwriting-technisch anzuhören. Wo genau sie ihre Einflüsse herhaben, ist indes schwer auf einen einzigen Nenner zu bringen. Während etwa “Discoteques” an Conor Oberst gemahnt, bei “For My Friends” bestimmt Elliott Smith Pate stand, macht “Difference” mit seinem Akkordeon eher dem französischen Chanson den Hof. “Paris, Monreal Or Rome” oder “Monique” hingegen sind ganz peppig aber furchtbar harmlos und leider auch ohne große Halbwertzeit im Ohr - wie noch drei, vier weitere Tracks. So bleiben Chelsy kaum in Erinnerung - immerhin aber auch nicht negativ.

Chelsy, Sweet Medicine (S&V/ Alive), VÖ: 29.01.2010


Tags:Chelsy, Indie, S&V, Singer/Songwriter

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