Fionn Regan - The Shadow Of An Empire
Als Fionn Regan 2006 sein Debüt The End Of History vorlegte, konnte man den Iren noch ganz wunderbar in die Akustik-Singer/Songwriter-Schublade schieben. Auf der krabbelt er nun mit The Shadow Of An Empire ein Stück weit heraus.
Der Sound ist auf The Shadow Of An Empire deutlich elektrifiziert, das Tempo angezogen – die Entdeckung des Rock’n’Roll. Das mag ihm manch einer übel nehmen, der eben die zerbrechlichen Songminiaturen auf dem Debüt liebte. Für Regan selbst dürfte es hingegen durchaus Sinn gemacht haben, diesen Schritt nach vorn zu wagen – wer will sich schon in jungen Jahren auf eine Richtung festlegen lassen?
Einen deutlich nostalgischen Charme kann man dem Album nicht absprechen. Dafür klingen die E-Gitarren zu 60s-mäßig, die Strukturen nicht selten Blues, Beat oder Skiffle entlehnt. Platz für ein bisschen Banjo-Mundharmonika-Folk bleibt freilich immer noch, und auch das abschließende Titelstück mit seiner Beschränkung auf ein rumpeliges Piano fällt ein wenig aus dem Rahmen.
Fionn Regan, The Shadow Of An Empire (Heavenly/ Cooperative Music/ Universal), VÖ: 19.02.2010
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Tags:Cooperative Music, Fionn Regan, Singer/Songwriter
