Lawrence Arabia - Chant Darling
James Milne alias Lawrence Arabia hat schon bei Okkervil River in der Tourband gespielt. Und bei den Ruby Suns war er als Drummer reguläres Mitglied. Letztere pflegten 60s-schwangeren Retropop mit starker Beach Boys-Neigung. Dem steht Chant Darling nun kaum nach.
Wobei das Lawrence Arabia-Album, das der Neuseeländer zum Teil in Stockholm, London, Auchland und Wellington aufgenommen hat, zunächst einmal eher den Eindruck macht, bei John Lennon in die Schule gegangen zu sein. “Klassisches Songwriting” darf man dazu zweifellos sagen, auf der Lawrence Arabia Myspace-Seite heißt es treffend “New old fashioned pop music”.
Feine Stimmsätze gibt es an jeder Ecke, Instrumentierung und Recording strahlen nostalgische Wärme aus, und Nummern wie “Apple Pie Bed”, “Eye A” oder “Beautiful Young Crew” klammern sich sofort mit ihren Hooks im Hirn fest. “Dream Teacher” schließt das Album dann mit durchaus Brian Wilson’esken Harmonien ab.
Lawrence Arabia, Chant Darling (Bella Union/ Cooperative Music), VÖ: 08.01.2010
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Tags:Bella Union, Cooperative Music, Indie, Lawrence Arabia
