Liam Finn - I’ll Be Lightning

Montag, 10. November, 2008
von Popwolf

Der Name Finn garantiert auch in der zweiten Generation hochklassiges Songwriting. Liam Finn, der Sohn von Crowded House-Chef Neil, legt mit I’ll Be Lightning ein höchst beachtenswertes Debüt hin.

Ohne musikalisch allzu merklich seine Abstammung preiszugeben, zaubert Finn Jr. ein Album, das mit nostalgisch anmutender Produktion in Richtung späte Sixties, frühe Seventies schielt - alles sehr warm, instrumental reich bestückt, stets verspielt, ohne aber überzuborden. Die Beatles, etwa White Album-Phase, drängen sich unweigerlich als vergleich auf. Was auch andeutet, dass I’ll Be Lightning kein Stück Richtung Mainstream driftet. Griffige Melodien ja, aber doch bitte mit kleinen Ecken und Kanten versehen. Macht die Sache umso spannender. Im Hier und Jetzt verortet sich Liam Finn dann aber spätestens mit “Remember When” - sollte mit dem Teufel zugehen, wenn der Song nicht von I Am Kloot inspiriert ist.

Liam Finn, I’ll Be Lightning (Haldern Pop Recordings/ Cargo), VÖ: 31.10.2008


Tags:Crowded House, Haldern Pop Recordings, Liam Finn, Neil Finn, Singer/Songwriter

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