Mumford & Sons - Sigh No More
Herbstlich spröde Akustikgitarren, über jeden Zweifel erhabene Stimmsätze und ein Hauch unterschwelliger Nervosität - Mumford & Sons “verheiraten” laut Promo “die Magie der Fleet Foxes mit der Macht der Kings Of Leon”. Und das ist nicht mal gelogen.
Denn auf der einen Seite ist da auf ihrem Debütalbum Sigh No More der Folk-Ansatz mit fein ziselierten Melodien, dem Rückgriff auf akustische Instrumente (natürlich auch das Banjo) und majestätisch-megalomane Männerchöre. Demgegenüber steht aber eine Wucht, die Artverwandte wie die Fleet Foxes oder Kumpels wie Noah And The Whale eigentlich nie erreicht haben. Und in “Thistle & Weeds” fällt Frontman Marcus Mumford stimmlich in pathetische Sphären, die man eigentlich als Glen Hansard (The Frames, Once) vorbehalten ansah. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt, ist wohl nicht mehr zu retten.
Mumford & Sons, Sigh No More (Gentlemen Of The Road/ Cooperative Music/ Universal), VÖ: 23.10.2009
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Tags:Fleet Foxes, Folk, Kings Of Leon, Mumford & Sons, Noah And The Whale
