Noah And The Whale - The First Days Of Spring

Freitag, 18. September, 2009
von Popwolf

Noah And The Whale - The First Days Of SpringIn UK schon kleine Stars, konnten Noah And The Whale hierzulande zumindest mit der Ukulelen-unterlegten Single “5 Years Time” den Sprung in die Nicht-Mainstream-Radios schaffen. Nun liegt das zweite Album der Londoner vor. Und The First Days Of Spring enttäuscht in keiner Sekunde.

Konnte man dem Debüt Peaceful, The World Lays Me Down vielleicht noch ein wenig schwankendes Niveau vorhalten, ist The First Days Of Spring mehr als nur eine nette Folk-Pop-Platte. Zwar wirken Melodien und Lyrics noch immer ein wenig naiv, ja simpel, demgegenüber steht aber der Mut zum weit ausladenden Soundgebilde. So dürfen es gerne dick aufgetragene Streicher oder Bläser sein, die die zugrundeliegende Melancholie in Kübeln über dem Hörer ausschütten. Grandioser Mittelpunkt ist dann das mit Chorälen ausstaffierte “Love Of An Orchestra”. Noah And The Whale wagen die Nähe zum Kitsch und gewinnen dadurch eine epische Breite, die man so sympathisch dargeboten selten erlebt.

In einer Special Edition gibt es übrigens auch einen Film zum Album. Ohne diesen gesehen zu haben: Als Soundtrack kann man sich The First Days Of Spring gut vorstellen. Vorzugsweise zu grobkörnigen, geldstichigen Bildern.

Noah And The Whale, The First Days Of Spring (Young And Lost Club/ Cooperative Music/ Universal), VÖ: 18.09.2009


Tags:Folk, Indie, Noah And The Whale

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