Threatmantics - Upbeat Love

Dienstag, 18. November, 2008
von Popwolf

Folk und Garagenrock gänzlich unverkrampft unter einen Hut bringen, ob das gut gehen kann? Die Threatmantics unternehmen auf Upbeat Love einen verheißungsvollen Versuch.

Eigentlich ist gar nicht so viel Besonderes dran an den Songs der Threatmantics, deren Mitglieder zu zwei Dritteln aus Süd-Wales und zu einem Drittel aus Hertfordshire stammen. Rumpeliger Rock mit leichtem Blues-Einschlag, das Ganze ohne Bass - kennt man auch schon lange von den White Stripes und so einigen Trittbrett-Truppen. Ein belebendes Element bringt allerdings die Viola von Sänger Ceri Mitchell ein. Die steht zwar glücklicherweise nicht dauernd im Vordergrund, so dass allzu folksige Heimattümelei vermieden, aber dennoch auf einer deutlich anderen Spur gefahren wird, als die Konkurrenz. Nach nur acht Songs ist der Spaß allerdings auch schon wieder vorbei.

Threatmantics, Upbeat Love (Double Six/ Indigo), VÖ: 14.11.2008


Tags:Folk, Rock, Threatmantics, White Stripes

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