Travis - Ode To J. Smith

Samstag, 4. Oktober, 2008
von Popwolf

Die Weichpopper trauen sich endlich wieder was. Seit ihrem Debüt Good Feeling aus dem Jahr 1997 hatten Travis nicht mehr so viele E-Gitarren an Bord wie jetzt auf Ode To J. Smith. Damals gab es einen Song namens ‘All I Want To Do Is Rock’, der übrigens ursprünglich das anstatt des ‘Rock’ ein ähnlich klingendes F-Wort beeinhalten sollte. Der Kuschelkurs wurde also schon früh eingeschlagen. Umso erstaunlicher, dass man es jetzt noch mal lauter versucht.

Klar ist aber auch: Fran Healy, mittlerweile mit seiner (deutschen) Frau und Kind in Berlin wohnhaft, bleibt immer der nette Sänger von nebenan, der fürs Rocken sicherlich nicht gemacht ist. Die verzerrten Gitarren bilden daher nicht viel mehr als ein, zugegebenermaßen ungewohntes, Drumherum um die weiterhin freundlich melodiösen Songs. Am gelungensten ist die neue Kombination in “Something Anything”, doch es gibt auch wieder harmlose Banjo-Schunkelei (”Last Words”) und ansonsten viele Lieder, die man auch auf 12 Memories (2003) hätte bringen können. Schön klingt’s natürlich trotzdem.

Travis, Ode To J. Smith (Vertigo/ Universal), VÖ: 26.09.2008

    


Tags:Brit-Pop, Red Telephone Box, Travis, Vertigo

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2 Kommentare to “Travis - Ode To J. Smith”

  1. Anne B.

    Ich verstehe die Kritik nicht so ganz. Finde, “Ode To J. Smith” ist wirklich gut geworden, wie übrigens auch alle anderen Travis-CDs.

    #18
  2. der Troll

    Find’s auch nicht so ganz mitreißend. Die sind halt nicht mehr die jüngsten.

    #41

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